Lust auf eine Lektüre, die die Welt bunter und vielfältiger macht? Dann ist „Ein ganz normaler Tag“ von Josephine Apraku ein absoluter Schatz. Dieses Buch versammelt 24 talentierte Autorinnen und Autoren sowie Illustratorinnen und Illustratoren – viele davon BIPoC und #ownvoices. Gemeinsam erzählen sie Geschichten, in denen Diversität nicht nur gezeigt, sondern auch gelebt wird.


Was haltet ihr davon, wenn Bücher die Vielfalt unserer Welt feiern?


Was steckt im Buch?
Josephine Apraku hat eine beeindruckende Vielfalt an Schreibenden und Künstlerinnen zusammengebracht. Sie erzählen die unterschiedlichsten Geschichten: mal ein Märchen, mal eine Kindheitserinnerung, mal aus der Perspektive eines Reisepasses oder einer kleinen Frage. Die Erzählformen und Stile sind dabei genauso vielfältig wie die Schöpferinnen und Schöpfer selbst.


Besonders gut gefallen mir die vielfältigen Illustrationen, die jede Erzählung auf ihre ganz eigene Art zum Leben erwecken. Sie sind so unterschiedlich wie wir alle und geben jeder Geschichte eine besondere Tiefe. Es ist einfach toll zu sehen, wie die verschiedenen Stile zusammenfinden und ein stimmiges Gesamtbild ergeben.


Ein Blick hinter die Kulissen: Die Kreativen
Dieses Buch ist das Werk von ganz besonderen Menschen, die ihre Geschichten und Talente geteilt haben:


Geschrieben von:
Josephine Apraku
Debora Antmann
Michaela Dudley
Hami Emilia Nguyen und Lukas Scholz
Eric Otieno Sumba
Behzad Karim Khani
Angelo Camufingo
Sinthujan Varatharajah
Ozan Zakariya Keskinkılıç
Fikri Anıl Altıntaş
Yezenia León Mezu


Illustriert von:
Beno Meli
Saliha Soylu
Irem Kurt
Faezeh Shakoori
Kaussar Naji
Denis Faneites
Ayse Klinge
Büke Schwarz
Marissa Macipe y del Amo
Abigail Edele
Sharonda Quainoo


Mein persönliches Fazit und meine Empfehlung
Was ist schon normal? In diesem Buch geht es genau darum: die Welt, wie sie heute ist, und die Menschen, die in ihr leben. Die Autorinnen und Autoren haben die großen und kleinen Dinge, die uns umgeben, in Geschichten gepackt, die das sichtbar machen, was uns bewegt.


Für mich ist „Ein ganz normaler Tag“ eine wahre Schatzkiste voller Geschichten, die uns neue Blickwinkel eröffnen. Es behandelt eine Fülle von Themen wie Rassismus, Mobbing, Identitätsfindung, Träume und Geborgenheit aus den unterschiedlichsten Lebensrealitäten und Perspektiven.


Der Verlag empfiehlt das Buch zwar schon für Kinder ab 5, aber ich finde, dass die meisten Geschichten erst ab ca. 8 Jahren so richtig zur Geltung kommen. Sie sind komplexer und regen zum Nachdenken an, was sie zu einem perfekten Fundus für Kindergarten oder Schule macht. So kann man gemeinsam lesen und darüber sprechen, wie sich andere dabei fühlen.


Am Ende des Buches kannst du übrigens alle Schreibenden und Kreativen in einem kurzen Text kennenlernen – und so die Menschen hinter den Geschichten und Bildern entdecken.


Eine absolute Herzensempfehlung! ❤️
Verlag: Carlsen Verlag
Werbung (Vielen Dank an @carlsen_kinderbuch für das Rezensionsexemplar!)

Avatar von Franzi :)

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