Was motiviert dich?

Hey du,


es ist schon faszinierend, oder? Die Frage danach, was uns wirklich antreibt, ist wie eine Reise zu uns selbst. Was weckt uns morgens auf und lässt uns nicht locker, auch wenn es mal schwer wird? Für mich sind es die Dinge, die mich erden, die mich inspirieren und die mich daran erinnern, wer ich bin.


Die Ruhe der Natur und die Welt der Bücher


Ein großer Teil meiner Motivation finde ich draußen in der Natur. Ein Spaziergang durch den Wald, das Rauschen der Blätter im Wind oder der Duft von Erde nach einem Sommerregen – das sind Momente, in denen ich abschalte und neue Energie tanke. Die Natur hat so eine eigene, ruhige Art, mir zu zeigen, dass alles seinen Kreislauf hat und dass ich ein Teil davon bin.


Genauso wichtig sind für mich Bücher. Ein gutes Buch ist wie ein Fenster zu einer anderen Welt. Ich kann in fremde Leben eintauchen, neue Perspektiven kennenlernen und mich inspirieren lassen. Ob es ein spannender Roman oder ein Sachbuch über ein Thema ist, das mich fasziniert – Bücher geben mir das Gefühl, dass es immer etwas Neues zu entdecken gibt und dass das Lernen nie aufhört.


Was mich wirklich antreibt: Familie, ADHS und Autismus


Aber die größte Motivation finde ich bei meiner Familie. Die unbändige Neugier meiner Kinder, ihre ehrliche Begeisterung für Kleinigkeiten und die Liebe meines Mannes sind mein Anker und mein Motor zugleich. Sie sind der Grund, warum ich jeden Tag mein Bestes geben will, und sie zeigen mir, dass das Leben aus vielen kleinen, kostbaren Augenblicken besteht.


Und ja, auch meine ADHS und mein Autismus sind ein Teil meiner Motivation. Es klingt vielleicht paradox, aber sie haben mir beigebracht, anders zu denken. Während die eine mich dazu bringt, ständig neue Ideen zu haben und Dinge schnell voranzutreiben, hilft mir die andere, in die Tiefe zu gehen und Details zu erkennen, die andere vielleicht übersehen. Es ist nicht immer einfach, dieses Duo unter einen Hut zu bekommen, aber es hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin – mit all den Stärken und Herausforderungen. Ich habe gelernt, meine Energie zu kanalisieren und meine Perspektive als Geschenk zu sehen.


Am Ende des Tages ist es eine Mischung aus all dem, was mich motiviert: die Ruhe der Natur, die Inspiration aus Büchern, die Liebe meiner Familie und das Verständnis für meine eigenen Besonderheiten.

Und was motiviert dich? Ich bin gespannt auf deine Gedanken!

Avatar von Franzi :)

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2 Antworten zu „Zwischen Neurodivergenz und Alltag: Was mich motiviert”.

  1. Avatar von hanna
    hanna

    mich motiviert öfter mal das wissen um meine eigene bedeutungslosigkeit und endlichkeit. dass ich im geschehen der welt und der zeit realistisch betrachtet irrelevant bin. ich kann im grunde also gar nichts falsch machen – und alles was ich gut mache, ist ein bonus.

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    1. Avatar von Franzi :)

      Das ist ein sehr interessanter und motivierender Gedanke, selbst auch so zu denken 🙂 Dann werden Fehler nämlich ‚egal‘ und man fokussiert sich wieder auf wichtigere Dinge …

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